Dead Space Trophäen sind in Hülle und Fülle vorhanden. Unterteilt in Bronze, Silber, Gold und Platin werden einige von ihnen verteilt, wenn man einfach einen Level beendet. Für andere muss man sich etwas mehr Mühe geben.
49 Dead Space Trophäen gibt es im Ganzen. Um an alle sammelbaren Punkte zu kommen, muss man sich darauf einstellen, den Survival-Horror-Science-Fiction-Shooter wenigstens dreimal durchzuspielen. Gar nicht so leicht, wenn man gleichzeitig versucht, die Missionen abzuschließen und von den fiesen Necromorphen nicht umgenietet zu werden.
Gerade habe ich mal wieder meine Sammlung alter Spiele sortiert und bin dabei auf eine überraschende Virlzahl obskurer Titel gestoßen, von denen ich weder wusste, dass ich sie besitze, noch, woher ich sie habe, geschweige denn, was es für Spiele sind.
Ich habe angefangen, im Internet zu recherchieren und habe auch nach mehrstündiger Suche NICHTS gefunden. Es ist wirklich seltsam, dass sich an einige Spiele anscheinend niemand mehr erinnert - selbst das allwissende Internet nicht.
Nehmen wir zum Beispiel das erste Spiel, das mir in die Hände fiel: “M. I. A.”
Offensichtlich basiert dieses Spiel auf einem gleichnamigen Actionfilm aus den 80ern mit keinem geringeren als CHUCK NORRIS himself in der Hauptrolle! “Okay”, dachte ich mir, “ein Spiel, in dem ich Chuck Norris verkörpere, kann schon mal nicht schlecht sein”. Es stellte sich schnell heraus, dass das Spiel genau das ist: Schlecht! Sehr schlecht!Und langweilig!
In schlechter pseudo-3D-grafik steuert ihr einen grün-braunen Helikopter auf der Suche nach grün-braun markierten Zielen über einen grün-braunen Untergrund. Ihr habt zwei Waffen. Ein Maschinengewehr, das schneller leer ist, als ihr klicken könnt und Raketen, die ihr in lediglich in dem wohl ungünstigsten, unpraktischsten toten Winkel verschießen könnt, den zu berechnen die Entwickler in der Lage waren.Weit und breit keine Spur von irgendwas, was an den zugrundeliegenden (nicht viel hochwerigeren) Film aus dem Jahre 1984 erinnert.
“A family shouldn’t have to wait until Sunday to worship the Lord. Now you can go to church every day without leaving your home.” heißt es verheißungsvoll auf der offiziellen Website des neuen Religions-Simulators. Das Spiel kommt komplett inklusive kreuzförmiger Wii-Controller.
Wenn das mal kein Spiel nach dem Geschmack unserer regierenden Partei (oder zumindest der gelben Familie Flanders) ist: In “Mass: We Pray” aus dem Hause Prayer Works Interactive wird nicht geballert, geschlagen, getreten oder gefärlich unkonventionellen Gedanken nachgegangen. Schnallt euch an: Hier wird gebetet, was das Zeug hält.
Mit seinem neuartigen Controller in ergonomisc-realistischer Kreuz-Form werden all eure gläubigen Unterwerfungsrituale 1:1 auf den heimischen Fernseher übertragen. Ob Segen, Weihe oder Taufe - bei diesem großartigen Spiel ist einfach für jeden etwas dabei. Dabei ist höchste Sicherheit durch die Handgelenk-Schlaufe in modischer Rosenkranz-Form garantiert.
Durch Blizzards neueste Erfindung, das sogenannte “Instanz-Suche-Tool” sollen Spielern künftig die Laufwege zu Instanzen komplett erspart werden. Jubel auf der einen - Proteste auf der anderen Seite. Wird das weltweit erfolgreichste MMORPG spielerfreundlicher oder werden Erforschungs- und Entdeckerdrang damit komplett zunichte gemacht?
Was mich an dieser Entwicklung wundert, ist, dass das neue Tool nur wenige Monate vor dem (wahrscheinlichen) Erscheinen des neuen AddOns “Cataclysm” kommt, in dem die “alte Welt” von Azeroth komplett überarbeitet, teils verwüstet und teils ganz neu gestaltett wird. Warum bringt Blizzard gerade jetzt ein Tool heraus, das die Laufwege über diese Welt komplett überflüssig macht?
Brian Basco ist tot. Keine Angst, das war kein Spoiler sondern ist vielmehr die (vermeindliche) Ausgangssituation des neuesten Teils der Runaway-Serie, der seit Kurzem im Handel erhältlich ist.
Das neue Spiel der Pendulo Studios (Runaway: A Road Adventure, Runaway 2: The Dream Of The Turtle) beginnt dramatisch: Brians Freundin Gina trauert an seinem Grab. Doch in wahrheit hat der nerdige Physikstudent und Adventureheld seinen Tod nur vorgetäuscht um der Anschuldigung des Mordes an einem hochrangigen General zu entgehen.
Damit knüpft Runaway: A Twist Of Fate nahtlos an das offene Ende seines Vorgängers an. Diesen müsst ihr allersings nicht gespielt haben, denn zum Einen ist die Story trotz des harten Einstiegs sehr eigenständig, zum Anderen werden die vergangenen Geschehnisse auf Wunsch in unterhaltsamen Diashows zusammengefasst.
Es ist ja mittlerweile Tradition bei EA, dass ein jeder Sims-Teil bis zum Erscheinen des Nächsten mit Addons jedweder Art ausgemolken wird. Selbstverständlich ist auch das aktuelle Sims 3 hier keine Ausnahme. Doch allen zynischen Erwartungen zum Trotz scheint es sich dabei tatsächlich um eine würdige Erweiterung zu handeln.
Reiseabenteuer: Der Name ist Programm im neuen AddOn aus dem Hause Electronic Arts. Dem Spieler stehen die drei Reiseziele Chang Simla (China), Al Simhara (Ägypten) und Champs les Sims (Frankreich) zur Auswahl.
Leisten können sich die exklusiven Ferien aber nur gut betuchte Sims, denn pro Person sind mit Reisekosten ab 1.000 Simoleons zu rechnen. Dafür kommen zumindest abenteuerlustige Sims aber auch voll auf ihre Kosten: So gibt es liebevoll gestalteten Hotelanlagen vor Allem das neue Spielelement der Gruften.
Erst Sim City, dann Ultima, Wing Commander, Dungeon Keeper und jetzt auch noch C&C. Unter der Führung EAs wird eine nostalgisch-traditionelle Spieleserie nach der anderen abgewürgt.
Zumindest dürfen sich Fans von Kane und Co. wohl noch auf einen Nachfolger von C&C 3 freuen, danach soll aber Schluss sein, wenn es nach EA geht. Hierfür werden vor Allem die Absatzzahlen der letzten Serienteile genannt, aber auch die schlechten Verkaufszahlen von RTS-Spielen in den USA und die komplizierte Umsetzbarkeit derselben auf Konsolen.