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/bye World of Warcraft

Autor: kaimar
abgelegt in: Aktuelles

Nein, keine Angst, dies bedeutet nicht, dass Blizzard beschlossen hat, genug Geld verdient zu haben und WOW einzustellen. Die Überschrift besagt schlicht und einfach, dass das größte MMORPG aller Zeiten von seinen zehn Millionen Spielern nun Einen verloren hat: mich!

Diesen Post möchte Ich daher nutzen, um dem Spiel, das mich nun mehrere Jahre lang begleitet hat, Lebewohl zu sagen. Ich habe wohl selten so viele Höhen und Tiefen in einem Computerspiel erlebt und mich so sehr in eine virtuelle Welt versetzt gefühlt, wie in die der Kriegskunst.

Warum Ich mit diesem Spiel aufhöre? Weil es sich leider schmerzlich erwiesen hat, dass es mit fortschreitender Spieldauer immer mehr und mehr Zeit frisst. Wer im Endgame (welches Ich nicht einmal annähernd erreicht habe) erfolgreich sein will, muss leider so verdammt viel farmen und immergleiche Dailyquests für das elende Gold machen, dass der Spielspaß (meiner Meinung nach) komplett auf der Strecke bleibt. Sorry Blizzard, aberwas das angeht, habt ihr meiner Meinung nach ziemlich versagt. Vor Allem sehe Ich nicht ein, jetzt meine wertvolle Zeit in dieses Spiel zu investieren um mit Items irgendwo hinten dran zu stehen, die mit dem nächsten AddOn sowieso jeder hinterhergeschmissen bekommt. Das ist und war ja schon immer das zweischneidige Schwert bei WOW. Die Balance zwischen Motivation für Neueinsteiger und einem angemessenen Erhabenheitsgefühl für ‘alte Hasen’ zu erhalten. Wobei gerade Letzteres meiner Erfahrung nach für viele Spieler der Hauptgrund ist, ihre Freizeit (unabhängig davon, wie viel es sei - um nicht in altbackene Hartz-IV-Phrasen abzurutschen) in dieser Welt zu verbringen.

‘Je mehr Zeit und Mühe Ich in das Spiel investiere, desto stärker hebe Ich mich von der Masse anderer Spieler ab.’ Augenscheinlich ein guter Deal, wenn man jedoch einen schritt zurück macht und sich das ganze Bild anschaut, erkennt man den Pferdefuß an der Sache: ES IST NUR EIN SPIEL! Letztendlich verbringe Ich echte Zeit meines Lebens vor der Kiste, nur um irgendwann höhere Zahlen und buntere Bilder auf meinem Bildschirm zu sehen. Sorry, aber das mache Ich nicht länger mit.

Ich bin sicher, dass ein gewisses Suchtpotential in Spielen wie World of Warcraft steckt und Ich sage nicht, dass jeder Spieler automatisch davon betroffen sein muss. Es gibt sicher Unmengen an Spielern, die es problemlos schaffen, das Spielen und ein geregeltes Privatleben unter einen Hut zu bringen., mir ist dies allerdings nicht länger möglich.

Daher habe Ich meinem Zwergenkrieger Bloodbeard den Gnadenschuss verpasst, meinen Account gelöscht, das Spiel deinstalliert und konsequenterweise die CDs verschenkt. Möge der Fluch Blizzards eine andere arme Seele ereilen.


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  1. Martin schreibt:

    OOOOOOH!

    Can I have your… ah, Mist, gelöscht. :P

    Kaimar gewinnt Freizeit (+ 5 h/Tag).

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