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PS3-Spiele, Xbox-Games, Wii & PC-Games
 


Archiv: Allgemein

Wir schreiben das Jahr 1984: Der Weißstorch ist Vogel des Jahres, ein Schlumpf wird Bundespräsident der Schweiz, meine Eltern machen sich endlich daran, mich zu zeugen und in die Kinos kommt ein Film, der das Leben der nächsten Generation entscheidend prägen sollte: Ghostbusters!

2009 - mehr als 20 Jahre später - soll nun eine Videospiel-Umsetzung des Grusel-Klassikers folgen. Natürlich sind wir leidgeplagten Gamer da erstmal misstrauisch und fragen uns: “Sind Spiele zu Filmen denn nicht genauso überflüssig, wie Filme zu Spielen?” “Nein”, schallt es da aus dem Hause Terminal Reality zurück, “diese Zeiten sind vorbei!” Und - hey - die Jungs haben “Bloodrayne” gemacht, die wissen, was eine miese Filmumsetzung ist! Allerdings war Bloodrayne auch ein ziemlich schlechtes Spiel. Einfache Logik: Wenn ein schlechtes Spiel einen schlechten Film nach sich zieht, was passiert dann, wenn ein guter Film spielerisch umgesetzt wird? Richtig - Ghostbusters wird rocken!

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Nun, Ich könnte es mir an dieser Stelle einfach machen, die Frage mit “JA!” beantworten und die Sache wäre damit erledigt, doch würde dies kaum einem derart komplexen und umfangreichen Spiel gerecht werden und meine Begeisterung für dieses Meisterwerk wäre wahrscheinlich alles Andere als nachvollziehbar.

Und wenn sich letztendlich herausstellen sollte, dass es sich beim neuen Teil der Fallout-Serie vielleicht doch nicht um das beste Spiel ALLER ZEITEN handelt, so kann Ich doch ohne Weiteres behaupten, dass Ich persönlich derzeit einen unangefochtenen Favouriten habe. weiterlesen »


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Das HUD war’s!

Autor: kaimar
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Eine interessante Entwicklung ist in den letzten Jahren in der Welt der PC-Games festzustellen: Das klassische HUD (Head-Up-Display) auch bekannt als “Interface” oder GUI (Graphical User Interface) verschwindet immer mehr aus den Spielen. Ist die klassische Health-Bar wirklich veraltet? Und welche Alternativen gibt es?

Angefangen hat die Entwicklung, HUDs zu minimieren bereits in frühen Ego-Shootern wie Medal of Honor (die entsprechenden Einstellungen vorrausgesetzt) oder Brothers in Arms. Mittlerweile ist es in diesen Spielen zum Standart geworden, zumindest die Lebensenergie nicht mehr anhand eines Balkens, sondern direkt am Charakter anzuzeigen. weiterlesen »


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In Ur Face, Günther Beckstein! © flickr / spcoon

Die Trauer wiegt schwer. Erneut ist ein Schwergewicht der Spielekritiker aus dem Rampenlicht verschwunden.

Dabei hatten wir uns so gefreut auf weitere Jahre mit dem militanten Jugendschützer Beckstein, der in Computerspielen das konzentrierte Übel der Welt vermutete.

Letzte Woche der Rücktritt - aus politischen Gründen. Vielleicht hat Herr Beckstein ja jetzt Zeit, die kleine Serie über Killerspiele zu lesen, die kaimar mit herzerfrischender Genauigkeit an den Spieler gebracht hat. Vielleicht spielt er ja mal selbst ein Spiel? Ich kann mir gut vorstellen, dass die aufgestauten Aggressionen aus dem Politikeralltag aus Herrn Beckstein einen passionierten Postal-Spieler machen würden. Oder zumindest einen GTA-Fanatiker.

Wer weiß, vielleicht erleben wir in 10 Jahren einen völlig reformierten Günni, der sich in einer verspäteten Aufwallung von Jugendwahn SNES-Emulatoren runterlädt und dann verknackt wird, weil er kein Geld für die ROMs bezahlen will? Oder er trifft sich irgendwo mit Jack Thompson, und die beiden zocken nächtelang Halo 15 im Coop.


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/Hi and /Bye LOTRO

Autor: kaimar
abgelegt in: Allgemein

Was macht ein Puddingschnecken-Süchtiger, der loskommen will? Er greift zu Vanille-Kipferln! Ok, ok… wer diese Referenz versteht, hat sich nun wahrlich einen großen Keks (mit Schokostreuseln) verdient und sei beglückwünscht zur der einmaligen Erleuchtung, die einem nur das zarte Stimmchen von Regula Zempel bringen kann…

Aber zum Thema: Nachdem Ich ja nun lang und breit geschildert habe, wie Ich dazu kam, der Welt der Kriegskunst der Rücken zu kehren, wurde Ich doch prompt von bekannten Ex-Mitspielern in den Bann des nächstgrößten MMORPGs gezogen.

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Es ist schon erstaunlich, wie schnell sich bei einem Spiel (eigentlich egal, welches) verschiedene Konventionen herausbilden. Ich habe nur mal ein bisschen gegoogelt und bin bereits jetzt auf eine Vielzahl von Posts gestoßen, in denen sich Leute über die “unglaubliche Überzahl von Penismonstern” aufregten. Jetzt hat selbst EA den Schuss gehört und versprochen, entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Denn solch unsittliches verhalten können die prüden Amerikaner natürlich nicht dulden. Kreaturen sollen sich bitteschön friedlich zerfleischen und Planeten anderer Spieler vernichten - da ist kein Platz für derartige Schweinereien! Wo kämen wir denn da hin, wenn der zärtliche Liebesakt zweier Wesen jetzt schon öffentlich propagiert wird? Der amerikanische Wahlspruch “Make War - Not Love!” trifft hier mal wieder voll ins Schwarze. (Oh, war diese Formulierung jetzt auch zu zweideutig?)

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Das neue AddOn zum erfolgreichsten MMORPG aller Zeiten wird groß: verdammt groß! Neben einer neuen Heldenklasse und einem neuen Kontinent wird Blizzard vor Allem den Bereich des beliebten PVP (Player versus Player) weiter ausbauen.

zunächst die wohl interessanteste Meldung für alle PVP-Freunde: Die Erweiterung “Wrath of the Lich King” wird eine ganze Zone behinhalten, die ausschließlich auf sog. “open PvP” (also PVP in der freien Spielwelt) ausgelegt ist. Blizzard Lead Designer Jeff Kaplan sagte dazu in einem Interview:

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Einen kleinen aber wichtigen Nachtrag zur Gothic-Historie muss Ich an dieser Stelle noch erbringen, denn es gibt eine frohe Botschaft für die zahlreichen Gothic-Fans da draußen: Jowood hat ein offizielles AddOn zum dritten Teil angekündigt!!!

“Unverhofft kommt oft” heißt es so schön und dieser Spruch hat sich nun einmal mehr für die Gothic-Fans bewahrheitet. Gut, dass Piranha Bytes und Jowood zerstritten sind und von beiden Seiten keinerlei Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit besteht, daran hat sich - trotz kürzlich vernommener versönlicher Töne - nichts geändert. Aber wer sich für ein Gothic ohne Piranhas begeistern kann (Ich weiß, mir wird es schwerfallen), für den gab es kürzlich eine nette Überraschung.

Überraschend war auch, dass das neue AddOn nun weder von den guten Piranhas, noch von Jowoods neuen Arbeitssklaven aus dem Hause Spellbound (Bekannt für so “herausragende” Titel wie “Airline Tycoon” und den Commandos-Clon “Desperados” bekannt ist).

Das neue AddOn wird allerdings weder von Spellbound, noch von Piranha Bytes entwickelt. Wer für die Entwicklung des neuen Titels verantwortlich ist, wurde bisher nicht bekanntgegeben.

Auch sonst ist nicht viel über die kommende Erweiterung bekannt. Sie soll die Brücke zu Gothic 4 schlagen und offene Fragen des dritten Teils beantworten.

Fans dürfen also sehr gespannt sein, ob die Qualität an Die vorheriger Titel (außer vielleicht Gothic 3) heranreicht.


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In einer Zeit, in der bereits die Spieleproduktionen teilweise dreistellige Millionenbeträge verschlingen, wird natürlich auch deren Präsentation immer teurer und aufwändiger. Doch stehen die cinematischen Meisterwerke noch in irgendeiner Relation zum tatsächlichen Spielgeschehen? Und was ist nun die beste Art, ein Intro zu gestalten?

Die ungeschlagenen Könige der gerenderten PC-Filmchen sind ohne Frage die Jungs von Blizzard. Schon zu guten alten Diablo-Zeiten war doch einer der Haupt-Spielgründe das Erreichen der nächsten Rendersequenz. Alleine das Intro von World of Warcraft habe Ich mir seinerzeit stundenlang in der Endlosschleife anschauen können. Vom erst 2007 erschienenen Starcraft 2 - Trailer ganz zu schweigen:

Aber es muss ja nicht immer eine aufwändig gestaltete Render-Sequenz sein. Die wahren Meister der spielerischenAtmosphäre verzichten schlicht komplett auf starre Intros oder Zwischensequenzen und lassen den Spieler einfach selbst Hand anlegen. Das Paradebsiepiel für interaktive Storyerzählung ist Half Life 2. Doch angefangen hat diese Entwicklung ja schon viel früher. Bereits im Adventure-Klassiker “Indiana Jones and the fate of atlantis” gab es Innovationen wie einen interaktiven Vorspann, verschiedene Spielmodi und alternative Enden:

Wo wir schon bei den Klassikern sind: ein heute nahzu in Vergessenheit geratenes Stilmittel sind die Intros mit ECHTEN Schauspielern. Jawohl, MENSCHEN! Echten, realen Personen, die sich in echten, realen kostümen vor echte, reale blaue Wände stellen, auf die dann der gerenderte Hintergrund projeziert wird. Wegweisend waren hier die sogenannten “interaktiven Filme”, eine Frühform des Adventures, die heutzutage allerdings zurecht ausgestorben ist. Als Spiel mit den besten - wenn auch vielleicht schauspielerrisch und storytechnisch nicht perfekten - Realfilm-Zwischensequenzen gelten die Spiele der Command & Conquer-Serie. Ohne charismatische Charaktere wie Kain (Joe Kucan) wäre das Spiel nicht der Welterfolg, der es heute ist.


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Personenkult in der Spielergemeinde

Autor: kaimar
abgelegt in: Allgemein

Oder: Sind wir Alle Nerds?

Mal ehrlich: Sagt Ihnen der Name Gabe Newell etwas? Peter Molyneux? Sid Meier? Ron Gilbert? Will Wright? John Carmak?

Wenn Sie trotz all dieser großen Namen noch nicht auf die Knie gefallen sind und die Arme huldigend vor sich auf den Boden gestreckt haben: Meinen Glückwunsch – Sie gehören zu jener unbefleckten Spezies der Nicht-Gamer. Aber was tun Sie dann in diesem Blog? Nun, offensichtlich interessieren Sie sich zumindest ansatzweise für die Bunte Welt der elektronischen Spiele. Doch wie kommt es, dass zwar ein kleiner Kreis in dieser so großen Szene dem Personenkult so derart verfallen ist, dass seine Anhänger obige Namen ohne Weiteres aus dem Ärmel schütteln können (und dennoch mit größter Erfurcht aussprechen), während Andere zwar die Spiele, nicht aber die Namen kennen?

Nun, dass ein Sid Meier nicht so berühmt ist wie ein Steven Spielberg und der Bekanntheitsgrad eines Ron Gilbert nicht an den eines Terry Gilliam heranreichen kann, könnte an der Größe und dem Alter der jeweiligen Fangemeinde liegen.

Über die großen Regisseure spricht vielleicht die ganze Welt weil Sie schon so lange erfolgreich sind und die Leute schon in den Siebzigern ihre ersten Spielberg- oder Lucas-Filme gesehen haben. Wie viele Menschen konnten schon vor dreißig Jahren einen Computer ihr Eigen nennen? Doch nur an der Dauer des Erfolges und dem Alter des Mediums kann es nicht liegen. Schließlich spricht auch alle Welt über junge Supermodels und gecastete Popstars.

Vielleicht ist es das Geld, das Regisseure und Produzenten im Gespräch hält? Jedoch kosten moderne Spiele in ihrer Entwicklung mittlerweile ebensoviel und erwirtschaften teilweise sogar mehr als die aufwendigsten Hollywood-Filme. („Herr der Ringe“ einmal ausgenommen ;) )

Somit bleibt nur noch eine Möglichkeit:

Die Masse macht’s!

Denn vergleicht man weltweit die Anzahl der Menschen, die täglich fernsehen oder regelmäßig ins Kino gehen mit Denen, die Ihre Zeit lieber vor dem Computer oder der Konsole verbringen, wirken Letztere leider wie eine verschwindend geringe Randgruppe. Es ist also doch nicht so verwunderlich, dass sich Namen großer Sänger und Regisseure immernoch schneller verbreiten, als Die der großen Game-Designer. Auch wenn Deren Arbeit weder weniger kreativ noch minder anstrengend ist.

Daher mein Appell: Wenn Sie einen Film sehen, bleiben sie bis zum Schluss – wenn Sie ein Spiel durchspielen, schauen Sie sich die Credits an, das sind wir den Schöpfern unserer phantastischen digitalen Welten schuldig!


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