Es kommt selten vor, dass eine Meldung mir ein lautes “JUHUUU!” “YEEEHAAA!” Oder “YIKES!” entlockt, aber diese Ankündigung auf der diesjährigen E3 war für mich definitiv die News des Jahres, wenn nicht gar des Jahrzehnts! Eines der besten, lustigsten, einfallsreichsten und zurecht beliebtesten Spiele aller Zeiten ist nun als Neuauflage erhältlich.
Setzt die Segel, poliert die Holzbeine, entstaubt die Gummihühnchen mit Karabinerhaken, es geht auf nach MONKEY ISLAND!
“Hold on there, someone check a calendar and see if it’s 1989?”, schreibt Monkey Island-Erfinder Ron Gilbert in seinem Blog grumpygamer.com. Und die Verwunderung ist berechtigt, denn offensichtlich hat Lucas Arts nun endlich begonnen, die eigene glorreiche Vergangenheit (von den Anfängen als Lucasfilm Games) zu akzeptieren und sich mit Dieser auseinanderzusetzen. Sicher kommt diese Entscheidung nicht rein zufällig zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des ersten Monkey Island-Nachfolger-Häppchens von Episodenspiel-Hersteller Telltale Games.
Auch im dritten Teil behält das Spiel Tropico seinen Charme. Schön anzusehen und extra Features machen Lust auf Tropico 3.
Als Herrscher einer kleinen karibischen Insel, sprich Kuba, muss man die Dinge zum Laufen bringen.
Das Spiel, das im September erscheint, gibt keine Vorlagen, wie man zu spielen hat. Man kann als Diktator auftreten oder als Wohltäter. Das Ziel ist das kleine karibische Inselparadies zu Geld zu bringen - also Dich zu Geld zu bringen. weiterlesen »
Vor 20 Jahren regierte Nintendo noch nahezu unbestritten die Welt der Videospiele. Die Produkte des japanischen Großkonzerns waren so umfangreich, wie die Spiele. Actionfiguren, Frühstücksflocken, unzähliges Konsolen-Zubehör und sogar ein Kinofilm erschienen unter dem Label von Nintendo. Zeit, zurückzublicken auf eine Marketing-Welle, die mitunter recht seltsame Blüten trieb.
Vielleicht habe ich einfach einen seltsamen Humor, aber ich liebe es, wie hier so ganz Beiläufig die Einschränkungen für den jungen Kunden eingeworfen werden (each game sold seperately, batteries not included…). Eine Ehrlichkeit, die man sich bei heutiger Werbung nur noch wünschen kann.
Battlestations Pacific ist die neue Kriegssimulation aus dem Hause Eidos. Der erwartete Release ist am 15. Mai dieses Jahres.
Das Echtzeit-Taktik-Spiel kommt für PC und die Xbox 360 und spielt im zweiten Weltkrieg - und wie der Name schon sagt: Im Pazifik.
Battlestations Pacific Features
Die History des Spiels müsste ja bekannt sein. Dabei führt man See-Schlachten von gigantischen Ausmaßen und erlebt wie die - so klang es an - historiengetreue Schiffe der USA gegen die des Kaisers antreten.
Außerdem fliegen die alten Propeller-Maschinen durch die Lüfte. In annähernd 30 Missonen und zwei Kampagnen kann man auf beiden Seiten des Krieges mitspielen.
Multiplayer-Action darf natürlich nicht fehlen. Der ist für bis zu 8 Personen ausgelegt.
Das Spiel hat aber leider keinen Ego-Modus. Man kann also keine Soldaten spielen, die auf dem Schlachtfeld stehen.
Dafür soll das Handling ganz gut sein und das ist vor allem bei den Schiffen interessant.
Besonders erfreut bin ich über eine super Grafik, das macht das Spiel erst richtig interessant.
Mit Alarmstufe Rot war es an der Zeit, nicht das erfolgreiche Erstlingswerk der Reihe fortzusetzen, sondern mit einem Spiel, (das anfangs noch als AddOn geplant war) bereits wieder ein komplett neues Universum zu schaffen - eine gänzlich neue Geschichte zu erzählen.
Was wäre, wenn Einstein mit einer Zeitmaschine ins Jahr 1924 gereist wäre und Adolf Hitler noch vor dessen Machtergreifung getötet hätte? Das ist der Ausgangspunkt von Alarmstufe Rot. Leider sind durch diese eigentlich noble Tat Krieg und Tod in den folgenden Jahren nicht verhindert worden, denn ohne die Nazis ist nun die Sowjetunion in dieses Machtvakuum gebrochen und hat Europa überrannt. Nun stehen sich also ein in nie dagewesener Größe erstarktes kommunistisches Reich und die ‘Alliierten’ (Engländer und - natürlich - Amerikaner) gegenüber.
Heute ist es mal wieder Zeit für einen Klassiker-Post. Also schnallt Euch an, wir reisen zurück ins Jahr 1995. Da durften die Spieler ein Lucas-Arts-Product bestaunen, dass auf einer Spielberg-Idee aus den 80ern basierend eine lange Entwicklungs- und Leidenszeit hinter sich hatte.
The Dig.

Oblivion war für viele ein Rollenspiel-Highlight. Das waren meistens die Leute, die den Vorgänger nicht kannten. Morrowind! Wer bereit ist, sich ohne Sprachausgabe durch die Story zu lesen, den erwarten eine riesige Spielwelt, tausend verborgene Extras und unendliche Variationsmöglichkeiten für den Spielerhelden. weiterlesen »
Es ist schon eine große Herausforderung, will man die Geschichte einer Serie beleuchten, die gerade durch ihre Eigenarten im Laufe der Computerspiel geschichte entscheidene zur Prägung eines ganzen Genres beigetragen hat. Fangen wir am Anfang an - mit dem ersten Teil der erfolgreichen Serie:
1995 erblickte der von der amerikanischen Firma Westwood (Heute: Electronic Arts) entwickelte erste Teil “Der Tiberiumkonflikt” (eng. “Tiberuim Dawn”) das Licht der virtuellen Welt.
Der Namensgebende Konflikt beruht auf einem merkwürdigen Mineral, das aus dem All auf unsere Erde trifft und mit seinen herausragende Eigenschaft, dem boden sämtliche Mineralien und Nährstoffe zu entziehen, macht es sowohl der Energiegewinnung dienlich, verursacht auch verheerende Schäden an jedwedem organischen Leben verursacht. Wonach das Tiberium seinen Namen hat, ist nicht ganz klar. Die “gute” Fraktion des Spieles, “GDI”, beharrt darauf, dass es nach seinem Fundort, dem italienischen Fluss Tiber benannt sei - Kane, der charismatische Anführer der “bösen” Fraktion “NOD” behauptet allerdings, dem Tiberium selbst den Namen des römischen Kaisers Tiberius Drusus Julius Caesar gegeben zu haben.