Die Gamescom findet in diesem Jahr zum zweiten Mal in Köln statt. In der Medien-Metropole am Rhein dreht sich momentan alles ums Thema Videogames. Nach den Pressetagen ist die Gamescom vom 19. bis zum 22. August auch für Normalsterbliche geöffnet.
Dieses Jahr dreht sich auf der Gamescom alles um Hüpfen, Springen, Dribbeln, Wedeln und Fechten. Computerspiele haben sich gewandelt, und der Trend geht immer mehr in Richtung actionreiche Bewegungssteuerungen a la Nintendo Wii. Die Konkurrenz schläft nicht, und so bringen Microsoft und Sony zwei neuartige Bewegungsmelder auf den Markt, die auf der Gamescom ausgiebig getestet werden können.
Gamescom 2010 - Was gibt’s neues?
So wirklich werden dieses Jahr keine Innovationen auf der Gamescom angeboten, denn Steuerung über Infrarot ist nichts neues. Na gut, die Technik hat einige Fortschritte gemacht, und Microsofts Kinect und Sonys Move bieten sicherlich ein nettes Spasspotential.
Es ist aber einfach nicht jedermanns Sache, vor dem Fernseher den Zappelphillip rauszulassen, um eine Runde Mario oder Autorennen zu spielen. Hinzu kommen gesalzene Preise von beispielsweise 250 Euro für das Komplettmodell der Move-Steuerung. Ob das Preis-Leistungsverhältnis hier noch stimmt, ist mehr als fraglich.
3D - Das grosse Thema auf der Gamescom 2010
Die dritte Dimension schickt sich an, die Unterhaltungsbranche komplett zu erobern. Der Trend geht auch beim Gaming eindeutig in Richtung 3D, und die ersten Games werden auf der Gamescom bereits präsentiert. Sony zeigt sich hier besonders aktiv, und liefert mit Motorstorm 3 und Killzone 3 knallharte Blockbuster-Kandidaten.
Nintendo zieht mit einer interessanten Neuerung nach, dem sogenannten 3DS. Der Handheld soll über einen 3D-Bildschirm verfügen, und so die dritte Dimension im Gaming auch für unterwegs möglich machen. Es wurde aber noch kein Prototyp präsentiert.
Die Gamescom 2010 - Onlinegames im Kommen
Ein weiterer Trend zeichnet sich bereits ab: Die Entwickler von Videospielen liebäugeln immer mehr mit Onlinegames, die durch Abonnements eine lukrativere Einkommensquelle darstellen als konventionelle Datenträger wie DVDs und Blu-Ray Discs. Bis 2015 könnten nach einer Einschätzung von Electronic Arts bereits die Hälfte der Einkünfte von Spieleherstellern über Onlinegames laufen.