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Politische Spielchen – die “Killerspiel-Diskussion” TEIL 2: Der Fall “Steinhäuser”

Autor: kaimar
abgelegt in: Aktuelles

Übersicht

Hier ist nun der zweite Teil meines kleinen Beitrags zur Diskussion über Gewalt in Computerspielen und insbesondere der Rolle, die Politik und Medien in diesem ideologischen Kampf spielen.

Die Diskussion an sich mag in den letzten Wochen etwas abgeebbt sein (für mich als passionierten PC-Spieler eine große Erleichterung), dennoch sind ihre Nachwirkungen noch weithin spürbar.

Doch auch hier soll am Anfang begonnen werden.

(Ich entschuldige mich dabei im Voraus bei allen, die diese Diskussionen evtl. so sehr verfolgt haben wie Ich, denn denen wird folgender Satz in dieser oder ähnlicher Form sehr, sehr bekannt vorkommen. Jedoch begründet sich mehr oder weniger in folgendem Ereignis die gesamte Debatte über den schädlichen Einfluss von Computerspielen):

Vormittag des 26. April 2002 am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt tötet der 19-jährige Robert Steinhäuser zwölf Lehrer, eine Sekretärin, zwei Schüler und einen Polizisten und anschließend sich selbst. (verwendet wurden hierzu eine Glock 17 und eine Pumpgun)

Nach dem Bericht der sog. „Gutenberg-Kommission“ die diesen Fall bearbeitete, hat der Täter einige „gewaltdarstellende“ Videofilme wie Fight Club, Predator und Desperado besessen und ebenso Ego-Shooter wie Return to Castle Wolfenstein, Half-Life oder Hitman.

Interessanterweise habe er das Computerspiel Counter Strike, das im Folgenden besonders gerne genannt wurde und wird, wenn es um das Thema „Gewalt in Medien und deren Einfluss auf Jugendliche“ geht, nicht interessiert.

Ein entscheidender Punkt, wenn man die weitere Entwicklung der Debatte verfolgt…

Welche Schritte die Politik im Anschluss an dieses Ereignis unternahm, erfährt der geneigte Leser dann in der nächsten Woche.


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