Durch Blizzards neueste Erfindung, das sogenannte “Instanz-Suche-Tool” sollen Spielern künftig die Laufwege zu Instanzen komplett erspart werden. Jubel auf der einen - Proteste auf der anderen Seite. Wird das weltweit erfolgreichste MMORPG spielerfreundlicher oder werden Erforschungs- und Entdeckerdrang damit komplett zunichte gemacht?
Was mich an dieser Entwicklung wundert, ist, dass das neue Tool nur wenige Monate vor dem (wahrscheinlichen) Erscheinen des neuen AddOns “Cataclysm” kommt, in dem die “alte Welt” von Azeroth komplett überarbeitet, teils verwüstet und teils ganz neu gestaltett wird. Warum bringt Blizzard gerade jetzt ein Tool heraus, das die Laufwege über diese Welt komplett überflüssig macht?
Im Grunde bestätigen sich damit fast alle Gerüchte, die in den letzten Tagen die Runde gemacht haben.
Ich hatte ja schon darüber berichtet, aber nun ist es offiziell:
Goblins und Worge werden die Neuen Rassen von Horde und Allianz, die alte Welt von Azeroth wird durch Katastrophen komplett verändert, die Level-Grenze wird auf “nur” 85 angehoben. Abgesehen davon wird es ein Gildenleveling-System á la Guildwars und natürlich neue PvP (BG und Arena)-Inhalte geben.
Gegenspieler ist dieses mal der verderbte Drachenaspekt Todesschwinge (”Deathwing”), der einen unbändigen Hass gegen Allianz und Horde hegt und nicht weniger als die Vernichtung allen Lebens in Azeroth zu seinem Ziel erklärt hat. Der Ausbruch aus seinem magischen Gefängnis wird eine Schneise der Verwüstung durch die bekannte Welt ziehen, die das Gesicht der World of Warcraft für immer nachhaltig verändern wird. weiterlesen »
Wenige Tage vor Eröffnung der BlizzCon kochen die Gerüchte mal wieder über. Fast täglich kommen neue Informationshäppchen von irgendwoher, die Spekulationen und Diskussionen unter den Fans anheizen. Hier eine kurze Zusammenfassung dessen, was bisher als bekannt erachtet wird:
Zuvor noch einmal der eindeutige Hinweis: Es handelt sich hierbei um GERÜCHTE, deren WoWahrheitsgehalt (Hui, welch Wortspiel!) bisher von keiner offiziellen Stelle bestätigt wurde.
Spielwelt
Entsprechend dem (vermeindlichen) Namen “Cataclysm” wird die Classic-Spielwelt Azeroth eine gewaltige Veränderung erfahren. Bisher ungenutzte Zonen (z. B. Gilneas) sollen bevölkert und altbekannte Gebiete gehörig ummodeliert werden. Laut der US-amerikanischen website MMO-Champion soll Azshara zu einem Startgebiet für Level 1-10 werden, der Blackrock (Schwarzfels) soll tatsächlich ausbrechen und mit denSchwarzfels-Bergen ganz neue Instanz-Komplexe bieten.
Neue, alte Raidbosse
Ob wir auf ein Comeback des alt-ehrfürchtigen Raidbosses Ragnaros hoffen können? Es würde zuBlizzards derzeitigem Retro-Trend passen Nachdem bereits verstärkte “Erinnerungs”-Versionen von Hogger und Edwin Van Cleef in der neuesten Raid-Instanz, dem Kolosseum, auf die Helden warteten soll zunächst die Drachendame Onyxia zum 5. Geburtstag WoWs im November ein Level-Up auf 80 imkl. Loot-Anpassung spendiert bekommen. “Hell, it’s about time”, kann man da nur zitieren.
Unter dem Titel “Der Ruf des Kreuzzugs” ist heute Nacht der neue, heiß ersehnte Content-Patch auf die Live-Server aufgespielt worden. Folgt dem Ruf in den neuen Instanz-Komplex und beweist, dass ihr würdig seid, Arthas im finalen Kampf gegenüberzustehen.
Die wohl wichtigste Neuerung dieses Patches dürfte der neue Instan-Komplex, das “Kolosseum des Kreuzzugs” sein. Level 80-Spieler werden sich vielleicht noch an die Baustelle im Nord-Osten von Eiskrone erinnern - dieser Bau ist nun endlich fertiggestellt und bietet 5er, 10er und 25er-Gruppen neue Herausforderungen. Wie diese genau aussehen, lässt sich noch nicht in vollem Umfang sagen, denn Blizzard hat beschlossen, die neuen Bosse staffelweise auf die Spieler loszulassen, also wird jede Woche ein neuer Boss hinzukommen. Bis also alls Taktiken für alle Bosse vollends bekannt sind, dürfte noch einige Zeit vergehen. Zudem wird es nun nicht mehr den 10er-Modus als heroische Variante der 5er-Version geben, sondern die Spieler können jeweils in folgenden Varianten in die Instanz:
Die Gerüchteküche rund um blizzards erfolgreiches MMORPG brodelt mal wieder. Könnte das heiß ersehnte neue AddOn zu ihrem Erfolgsspiel World of Warcraft “Cataclysm” heißen? Wo wird es spielen? Und welche Neuerungen erwarten uns?
Seit die US-amerikanische Website WoW.com meldete, dass sichBlizzard die URL www.wowcataclysm.com gesichert hat, kursieren im Internet die wildesten Spekulationen. Handelt es sich dabei um das neue AddOn? Oder wohlmöglich um eine geschickte Marketing-Strategie Blizzards, um die Freunde halbgarer Internetgerüchte auf eine falsche Fährte zu locken? Es ist seit einiger zeit bekannt, dass Blizzard an einem völlig neuen MMO-Universum arbeitet, über dieses ist allerdings noch gar nichts bekannt und da die URL den Namen “wow” trägt, ist es unwahrscheinlich, dass es damit zu tun hat. weiterlesen »
“Wer zuerst kommt, mahlt zuerst” heißt in diesem Jahr das Motto der BlizzCon 2009 - oder zumindest das Motto des Kartenvorverkaufs der heiß ersehnten Messe, die Blizzard am 21. und 22. August dieses Jahres im kalifornischen Anaheim veranstalten wird.
Erstmals kommt dabei ein eigens für Großereignisse wie dieses entwickeltes Warteschlangen-System zum Einsatz, das es jedem Inhaber eines kostenlosen battle.net-Accounts ermöglicht, über den hauseigenen Blizzard-Shop Karten für das Event zum stolzen Preis von 125 US-Dollar (ca. 95 Euro) käuflich zu erwerben. Der erste Schwung an Karten wurde am 15.05.09 innerhalb von nur 24 Stunden komplett verkauft. Eine weitere Ladung soll am 30. Mai unter die Menschen gebracht werden. Wer also an der Schlacht um die Karten teilnehmen will, sollte sich schnell im FAQ informieren und schonmal einen battle.net-Account einrichten. weiterlesen »
Zugegeben, normalerweise sorgen Händler, die für ihre Produkte frühzeitig inoffizielle Releasetermine bekanntgeben eher für hochgezogene Augenbrauen, als für helle Aufregung in der Community. Liegt erstmal eine offizielle Bestätigung seitens des Entwicklers vor, die dies im Idealfall bestätigt, führt es schon zu einer gesteigerten Aufmerksamkeit.
So geschehen im Falle des neuen World of Warcraft-AddOns “Wrath Of The Lich King“, welches nach offizieller Meldung Blizzards ab dem 13. November in Nordamerika, Europa, Lateinamerika und Russland und ab dem 14. November in Australien, Neuseeland, Singapur, Malaysia und Thailand erhältlich sein wird. Korea, Taiwan, Hongkong und Macau müssen sich hingegen noch bis zum 18. November gedulden.
“Wir freuen uns darauf, Wrath of the Lich King zu veröffentlichen und den World of Warcraft-Spielern endlich die Möglichkeit zu geben, es mit Arthas und seinen Schergen aufzunehmen”, sagte Mike Morhaime, CEO und Mitbegründer von Blizzard Entertainment. [Quelle] „Bis dahin werden wir weiterhin Feinabstimmungen und Tests an den Inhalten der Erweiterung vornehmen, um sicherzustellen, dass den Spielern ein abgerundetes und unterhaltendes Erlebnis geboten wird.“
Nachdem kaimar so entschlussfreudig /bye zum buntesten Suchtmittel seit LSD gesagt hat, dachte ich mir, ich reagiere und schreibe mal die Gründe zusammen, warum ich trotz Abogebühren und Age of Conan im derzeit besten MMORPG verweilen werde.
Klar, es ist nichts mehr so schön wie in der Kindheit. Konsequenterweise ist World of Warcraft nicht mehr der feuchte Traum der digitalen Parallelwelt, der etwaitige Unschönheiten der Realität ausgleicht und einem die Macht der Virtualität näherbringt. World of Warcraft ist mehr ein riesiger Kindergarten in cooler Grafik (Ja, ich mag die.
), der lustiges Feierabend- oder Wochenend-Zocken verspricht. Der letzte Teil war jetzt unehrlich, die nächtelange Grind-Sessions lest ihr selbst zwischen den Zeilen durch.
Also warum dabeibleiben? Weil es Spaß macht. Weil das Epic Set irgendwann mal da sein muss. Weil Drachen besiegen Spaß macht. Weil nicht alles Sinn machen muss und weil das Spiel mit einigem Abstand nicht mehr den Zeitkiller darstellt, der es früher mal war.
Ich freue mich z.B. extrem auf Wrath of the Lich King, auch weil dann diese merkwürdige Atmosphäre aus Burning Crusade, in der alles wie ein großer Drogentraum erscheint, wieder in den Hintergrund treten dürfte. Endlich wieder Gut vs. Böse. Die Death Knight Quests aus der Beta sind der Hammer. Death Knights sind der Hammer. Vielleicht raff ich mich ja auch zusammen und schreibe einen Beta-Bericht, in jedem Fall kann ich schon jetzt sagen, dass das neue Addon tatsächlich mit dem Flair der alten Zonen daherkommt.
Deswegen: /yay World of Warcraft!
Nein, keine Angst, dies bedeutet nicht, dass Blizzard beschlossen hat, genug Geld verdient zu haben und WOW einzustellen. Die Überschrift besagt schlicht und einfach, dass das größte MMORPG aller Zeiten von seinen zehn Millionen Spielern nun Einen verloren hat: mich!
Diesen Post möchte Ich daher nutzen, um dem Spiel, das mich nun mehrere Jahre lang begleitet hat, Lebewohl zu sagen. Ich habe wohl selten so viele Höhen und Tiefen in einem Computerspiel erlebt und mich so sehr in eine virtuelle Welt versetzt gefühlt, wie in die der Kriegskunst.
Die Gamesconvention 2008 zog in diesem Jahr 203.000 Besucher an. Es wurde ausprobiert, eingesackt und nicht zu vergessen angestanden. Wir haben es trotzdem geschafft ein paar Messebesucher anzuhalten und ihnen ein paar Fragen zu stellen und euch einen Gesamteindruck zu verschaffen.
Lebensgroße Spielhelden, laute Musik und immer wieder Menschenmassen, die sich in langen Schlangen anordnen.
Wir trafen Zocker aus Stuttgart, Berlin, Hamburg, Augsburg und der Umgebung von Leipzig und fast alle waren sich einig: Trotz des Aufstockens an Konsolen und Rechnern gab es einfach zu viele Gamingfans, die an den Ständen der Spielehersteller anstehen mussten und zumindest bei den Top Titeln ein besseres Angebot erwartet hatten.
Um einen Einblick in das neue World of Warcraft Add-on zu bekommen, standen die Besucher im Schnitt 50 Minuten an. Gerade der Blizzardstand wurde immer wieder erwähnt, wenn man nach langer Anstehzeit fragte.
Obwohl Guitar Hero gleich in mehreren Hallen vertreten war, konnte auch hier die Wartezeit nicht wirklich verkürzt werden, da gerade diese Stände einen sehr großen Andrang hatten. Um in die interaktiven Räumlichkeiten von Activison zu gelangen und dort die eindrucksvolle Vorstellungen der neuen Spiele “Call of Duty- World at War” oder “Quantum of Solace” zu entdecken, musste man auch ca. eine halbe Stunde warten. Da die Spieldemonstration aber wirklich begeisterte, harrten die Besucher aus. Wir trafen auf überzeugte Berliner, von denen zumindest einer nach dem Probespielen sofort das Spiel kaufen würde. Gerade regelmäßige Besucher der Messe schienen abgehärtet im Bezug aufs Anstehen, wünschten sich aber mehr Unterhaltung während dieser Zeit.
Es trafen sich jedoch auch wieder Communitys, die ihrer Liebe zu unterschiedlichen Mangas fröhnten, indem sie ihre Outfits beeindruckend nachschneiderten und man wie konnte wie gewohnt Pro-Gamern beim Schwitzen zusehen.
Untermalt wurde das Programm insgesamt noch mit Musikacts wie Monrose oder Cinema Bizarre und auf vielen Bühnen fanden laute und bunte Programme statt, bei denen besonders die verschenkten Shirts große Freude auslösten.
Zusammenfassend kann man sagen, dass sich die Games Convention nicht nur durch mehr Messebesucher unterschiedlichster Zielgruppen erweitert hat, sondern auch ihr Unterhaltungsangebot immer vielschichtiger wird.
Der große Ansturm gibt den Veranstaltern wieder neue Motivation und es wird spannend, wie die Auseinandersetzung zwischen der Games Convention in Leipzig und der GamesCom in Köln ausgehen wird. In den letzten Jahren hieß es immer wieder, es sei die letzte Veranstaltung in Leipzig. Am Wochenende flog bereits ein Flugzeug mit einem Werbebanner der GamesCom über das Messegelände. Provokation?