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Games bei Simpsons & Co.

Autor: kaimar
abgelegt in: Aktuelles

Games sind ein elementarer Bestandteil unseres alltäglichen lebens geworden. Selbst bekannte US-Serien scheuen sich nicht davor, bei verschiedenen Gelegenheiten - meist mit ironischem Unterton - auf dieses Massenphänomen hinzuweisen. hier nun die besten Beispiele für Spiele in der allgemeinen Pop-Kultur:

South Park - Episode “Make Love, Not Warcraft”

Ein sehr gutes Beispiel dafür, wie aus der Zusammenarbeit zwischen Serienmachern und parodierten Spieleherstellern etwas großartiges entstehen kann. Völlig selbstironisch haben die Blizzard-Mitarbeiter den South Park-Autoren und Animatoren völlig freie Hand gelassen und mit ihnen gemeinsam diverse Szenen für die Folge in ingame-Grafik gedreht.

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Wieder einmal steht ein neuer Teil der extrem erfolgreichen Grand-Theft-Auto-Reihe in den Startlöchern und wie zu erwarten hagelt es in den prüden USA Proteste von allen Seiten.

Allen Vorran Jack Thompson, welcher bei unseren amerikanischen Freunden in etwa den Ruf eines Günther Beckstein genießt und für seine skurrilen bis absurden „Anti-Spiele-Aktionen“ bekannt ist.

So schrieb der gute Mr. Johnson vor einigen Jahren einen Wettbewerb aus, in dem er demjenigen 10.000 US-Dollar versprach, der ein Spiel programmierte, in welchem man den Chef von Take 2 (Publisher der GTA-Spiele) vor der Kulisse der E3 töten müsse. Desweiteren sollte es möglich sein, gegner anzuzünden und auf sie zu urinieren. Gesagt – getan! Das Spiel wurde von einem kreativen Asiaten entwickelt, Jack Thompson bezeichnete seine Aufforderung als „Satire“ und weigerte sich zu zahlen!

In ähnlicher Weise scheint sich Entwickler Rockstar Games nun zu rächen: So soll die erste Mission des kommenden Action-Krachers den Mord an einem Anwalt beinhalten, der zudem mit Parolen wie: „Guns don’t kill people. Kids who play computergames do!“ (Originalzitat von J. T.) gegen die böse Spieleindustrie hetzt.

Die Games-Website Gamona.de fasst passend zusammen:

„Ob Take 2 und Rockstar Games (wegen “Grand Theft Auto 3″), Wal-Mart (wegen des Verkaufs von “GTA 3″), Sony (wegen der zugehörigen Playstation), Comedy Central (wegen “South Park”) oder Howard Stern (wegen Howard Stern), alle mussten kosten- und zeitintensive Rechtsstreitigkeiten erdulden.“

Somit Hat Jack Thompson also wie erwartet angekündigt, GTA IV zu boykottieren und Take 2 reichte erneut Klage gegen den klagefreudigen Anwalt ein.

Man wird sehen, wer den längeren Atem hat: Der alternde konservative, republikanische Anwalt, der offensichtlich unfähig ist, Fiktion von Realität zu unterscheiden und auf für ihn negative Situationen im angemessenen (!) Maße zu reagieren oder der Millionenkonzern, der neben seiner Gruppe von Top-Anwälten, der zudem noch die Unterstützung vieler tausender Fans weltweit genießt…


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Personenkult in der Spielergemeinde

Autor: kaimar
abgelegt in: Allgemein

Oder: Sind wir Alle Nerds?

Mal ehrlich: Sagt Ihnen der Name Gabe Newell etwas? Peter Molyneux? Sid Meier? Ron Gilbert? Will Wright? John Carmak?

Wenn Sie trotz all dieser großen Namen noch nicht auf die Knie gefallen sind und die Arme huldigend vor sich auf den Boden gestreckt haben: Meinen Glückwunsch – Sie gehören zu jener unbefleckten Spezies der Nicht-Gamer. Aber was tun Sie dann in diesem Blog? Nun, offensichtlich interessieren Sie sich zumindest ansatzweise für die Bunte Welt der elektronischen Spiele. Doch wie kommt es, dass zwar ein kleiner Kreis in dieser so großen Szene dem Personenkult so derart verfallen ist, dass seine Anhänger obige Namen ohne Weiteres aus dem Ärmel schütteln können (und dennoch mit größter Erfurcht aussprechen), während Andere zwar die Spiele, nicht aber die Namen kennen?

Nun, dass ein Sid Meier nicht so berühmt ist wie ein Steven Spielberg und der Bekanntheitsgrad eines Ron Gilbert nicht an den eines Terry Gilliam heranreichen kann, könnte an der Größe und dem Alter der jeweiligen Fangemeinde liegen.

Über die großen Regisseure spricht vielleicht die ganze Welt weil Sie schon so lange erfolgreich sind und die Leute schon in den Siebzigern ihre ersten Spielberg- oder Lucas-Filme gesehen haben. Wie viele Menschen konnten schon vor dreißig Jahren einen Computer ihr Eigen nennen? Doch nur an der Dauer des Erfolges und dem Alter des Mediums kann es nicht liegen. Schließlich spricht auch alle Welt über junge Supermodels und gecastete Popstars.

Vielleicht ist es das Geld, das Regisseure und Produzenten im Gespräch hält? Jedoch kosten moderne Spiele in ihrer Entwicklung mittlerweile ebensoviel und erwirtschaften teilweise sogar mehr als die aufwendigsten Hollywood-Filme. („Herr der Ringe“ einmal ausgenommen ;) )

Somit bleibt nur noch eine Möglichkeit:

Die Masse macht’s!

Denn vergleicht man weltweit die Anzahl der Menschen, die täglich fernsehen oder regelmäßig ins Kino gehen mit Denen, die Ihre Zeit lieber vor dem Computer oder der Konsole verbringen, wirken Letztere leider wie eine verschwindend geringe Randgruppe. Es ist also doch nicht so verwunderlich, dass sich Namen großer Sänger und Regisseure immernoch schneller verbreiten, als Die der großen Game-Designer. Auch wenn Deren Arbeit weder weniger kreativ noch minder anstrengend ist.

Daher mein Appell: Wenn Sie einen Film sehen, bleiben sie bis zum Schluss – wenn Sie ein Spiel durchspielen, schauen Sie sich die Credits an, das sind wir den Schöpfern unserer phantastischen digitalen Welten schuldig!


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Ergänzend zu meinem letzten Eintrag soll hier natürlich die Andere Seite der Medallie nicht unerwähnt bleiben: Verfilmungen erfolgreicher Spiele und die Erwartungen, die Diese auslösen.

Ein Regisseur, der sich in diesem Sub-Genre immer wieder durch seine besonders hervortut, ist Uwe Boll. Erwähnt man im Kreise seiner Gamerfreunde diesen Namen, kann man geradezu hören, wie sich jedem in der Runde buchstäblich die Zehennägel aufrollen. Eine ähnliche Wirkung erreicht man ansonsten nur Schlagwörtern wie “Frontal 21″, “Panorama” und “Günther Beckstein”.

Mit der Ausdauer und dem Selbstbewusstsein eines Ed Wood schafft er es immer wieder, Geld für neue Filme aufzutreiben, so schlecht deren Einspielergebnisse auch sein mögen.

Paradebeispiele für lieblos geschriebene und schlecht Besetzte Machwerke sind “Bloodrayne”, “Dungeon Siege” und nicht zuletzt “Postal” die Filmumsetzung eines umstrittenen, in Deutschland indizierten und (des, neben Manhunt, einzigen) verbotenen Egoshooters. Ein Film, in dem Katzen als Schalldämpfer missbraucht, Behinterte vergewaltigt und Kinder massenhaft erschossen werden kann nur schwer mit den Begriffen “Meinungsfreiheit” und “Satire” schöngeredet werden. Auch dann nicht, wenn die wandlungsfähige Masse der anonymen Internetuser mittlerweile vom kollektiven Boll-Hass zur allgemeinen Sympathie und Unterstützung für umstrittenen Regisseur übergegangen sind. Im Gegensatz zu Ed Wood scheint Uwe Boll dies noch vor seinem Tode erreicht zu haben.

Umstritten war auch die Finanzierung dieser Filme. So soll Uwe Boll eine Lücke im deutschen Steuerrecht ausgenutzt und sich somit staatliche Unterstützug erschlichen, die Filme selbst dann aber in Kanada gedreht haben.

Der letzte auf diese Art und Weise finanzierte Film “Far Cry” mit Til Schweiger (ebenfalls eine Umsetzung eines sehr erfolgreichen Egoshooters) soll 2008 erscheinen. Kritiker wie Fans sind gleichermaßen gespannt und weitere Wortgefechte in diversen Foren sind bereits vorprogrammiert.

Zum Abschluss eine der eigenwilligen Aktionen, mit denen Uwe Boll sich immer wieder an der Kritik an seinen Filmen und seiner Person zu rächen versucht: Der Amateur-Boxer schlägt kurzerhand sämtliche Kritiker zusammen.


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… so sagt man im Allgemeinen. Doch was ist dran an diesem gängigen Vorurteil?

Sind Spielverfilmungen wirklich so schlecht wie ihr Ruf? Gibt es wirklich nur lieblos umgesetzte Kommerz-Schnellschüsse, wenn es darum geht, einen Hollywood-Blockbuster ansprechend zu versoften?

Nun, Ausnahmen bestätigen die Regel – deshalb sei hier zumindest mit dem Vorurteil aufgeräumt, ALLE Filmumsetzungen seien von Grund auf schlechte Spiele. Gerade in letzter Zeit kamen durchaus würdige Vertreter dieses von Spielern so argwöhnisch beäugten Genres.


Allen Voran der Ego-Schleich-Shooter „Riddick – Escape From Butcher Bay“. Eine sowohl technisch als auch spielerisch durchaus würdige Umsetzung der Vorgeschichte rund um den grimmigen Ausbruchskünstler Riddick, gespielt (im übertragenen Sinne) von Vin Diesel, der seinem Pendant sowohl sein Gesicht als auch seine unverwechselbare Stimme geliehen hat. Da freut sich der Subwoofer.

Doch, dass Filmumsetzungen nicht immer, bzw. in den seltensten Fällen so aufwändig produziert werden und einen entsprechenden Gegenwert für den – oft nicht geringen – Kaufpreis bieten, zeigen z. B. Diverse Umsetzungen von Disney-Pixar-Filmen.

Sie wissen schon, das sind Die, in denen stets ein knuffiges Tierchen genommen, dreidimensional animiert und in eine für es völlig untypische Situation gebracht wird: Fertig sind Sommerhit und weitere Wellen an Merchandise fürs Happy Meal. Doch leider bleibt es selten bei dem Plastikspielzeug im Mittagessen.

Stattdessen strapaziert man die Nerven aller Spieltester, älterer Geschwister und natürlich all derjenigen, die unbelehrbar doch immer wieder zugreifen.

Daher mein persönlicher Appell an die Spielentwickler: Bitte begrabt eure Pläne für weitere Filmversoftungen irgendwo zwischen den diversen WW2-Shootern und Tycoon-Spielen.


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