Als Kind hab ich das Mau-Mau Kartenspiel “Uno” geliebt. Aber heutzutage sind Kartenspiele nur interessant, wenn sie auch auf der Konsole vorkommen.
Erstaunlicherweise ist schon UNO, die Vorgänger-Version, ein Erfolg gewesen. Um dies zu toppen kommt nun UNO Rush für die Xbox 360.
Bei diesem Kartenspiel kann man sich zu viert an die Xbox setzen (bzw. Online im Live Arcade-Mode) und das Spiel kann beginnen. Die Strategie ist, möglichst schnell seine Karten loszuwerden.
Die Karten sind farblich in blau, grün, rot und gelb zu unterscheiden. Ähnlich wie bei Mau-Mau muss man Karten der Reihe nach ablegen und kann damit schneller Karten ablegen, wenn man bestimmte Karten legt. Außerdem kann man andere mit der Plus 2 Karte zum Aufnehmen von Karten zwingen.
Wer als erster nur noch eine Karte hat, muss UNO rufen. Wie sich das dann auf der Xbox äußert ist mir nicht ganz klar.
Ursprünglich wurde das Spiel von einem Friseur in den USA entwickelt, der es für viel Geld an eine Spielefirma verkaufte. Jetzt ist es auf der Xbox gelandet. Eine echte Erfolgsgeschichte.
Was wäre passiert, wenn der Kalte Krieg Ende der 80er Jahre eskaliert wäre, anstatt unblutig, dank dem Fall der Berliner Mauer, im Sande zu verlaufen. „World in Conflict“ zeichnete genau dieses Szenario nach. Im März erscheint nun das erste Add-on zu dem erfolgreichen RTT-Game.
Im fiktiven Szenario von World in Conflict versucht die UDSSR den eigenen Zusammenbruch mit einem verzweifelten Angriff auf Europa zu verhindern und stürzt die Menschheit in den Dritten Weltkrieg. Eine gewagte Strategie.
Nicht nur in Europa, auch auf dem amerikanischen Kontinent schlagen die Truppen der Roten Armee zu und schnell erscheint die Lage aussichtslos für die Streitkräfte der Alliierten. Die Niederlage ist nur noch ein Frage der Zeit, oder doch nicht? weiterlesen »
Acht Jahre hat Codemasters die Fans strategischer Actionspiele auf die Folter gespannt. Dieses Jahr ist es nun endlich soweit. 2009 kommt Dragon Rising, der zweite Teil der bis dato realistischstem Kriegssimulation aller Zeiten.
Doch wie realistisch darf ein Kriegsspiel sein? Call of Duty hatte es mit seinem realistischen Setting und den anbrandenen Gegnerfluten in den letzten Teilen nicht mehr verstanden, einen fahlen Beigeschmack beim Zocken zu vermeiden.
Operation Flashpoint: Cold War Crisis hatte seiner Zeit alles richtig gemacht. Dieses Spiel war so „real“, vom Missionsdesign über die Strategie bis hin zum virtuellen Tod, der zuweilen nur durch einen einzigen Treffer verursacht wurde, dass es dem Spieler durch die Bank weg vergangen ist, sich zum Wehrdienst zu melden.
Wer bei Shootern auf Realismus setzt, muss auch dafür sorgen, dass der Spieler das Grauen und die Sinnlosigkeit des Krieges kennen und hassen lernt.
Operation Flashpoint 2 – Dragon Rising musste zwangsläufig sehr hohe Ansprüche an sich stellen, wenn es seinem Vorgänger gerecht werden wollte. Und tatsächlich kommt Teil 2 der Realität so nahe, wie es kaum noch weiter möglich wäre. weiterlesen »
Das Spiel Company of Heroes ist ein Strategiespiel, das im zweiten Weltkrieg spielt. Nach “Opposing Fronts” kommt nun ein neues Addon dafür heraus: “Tales of Valor”.
Das Spiel ist ja jetzt schon einige Jahre alt und ist neben Warhammer 40.000 das große Projekt von Relic Entertainment. Bei diesem Spiel baut man sich eine Basis auf und kann damit mehrere Einheiten bauen - alles was im zweiten Weltkrieg so gab. Neben Mörsern eben auch Sherman-Panzer oder Scharfschützen und Kanonen.
Wie schon das zuvor veröffentlichte Addon “Opposing Fronts”, ist diese Version eine Standalone-Version und es bedarf nicht des Original-Spiels. Es wird aber nur drei kleine Kampagnen geben. Dies wird aber mit Brandneuen Einheiten durchgezockt - alles History-treu.
Neue Features lassen aber hoffen. So kann man das Geschützrohr der Panzer besser ausrichten, so dass diese nicht erst minutenlang drehen, bis sie schießen können. Den Trailer kann man hier sehen.
Das Addon soll aber weniger Basis-zentriert sein, wie das Original. Ich vermute, dass man hier mit Sternen Zusatz-Features kaufen kann und damit Militär nicht produziert sondern von “außen” kommen lässt. Was ich schade finde, denn das Aufbauen der Armee macht doch Laune.
Es gibt auch einen Mulitplayer Modus für das Strategie-Spiel.
Strategie-Spiel-Freunde aufgemerkt: Grand Ages: Rome kommt im ersten Quartal des kommenden Jahres raus. Der Titel des Spiels wurde erst vor kurzem geändert. Zuvor hieß es Imperium Romanum und es ist die Fortsetzung des Spiels: Die Römer.
Die Spiele-Schmiede Kalypso Media arbeitet momentan an der Fortsetzung des Spiele-Klassikers “Die Römer”. Es ist ein rundenbasiertes Strategiespiel mit Geschichts-Flair. Ein Zeitvertreib der sehr viel Zeit am PC kostet.
Ursprünglich sollte das Spiel schon im Januar veröffentlicht werden, aber wie sooft bei Software wurde der Release-Termin verschoben. Doch die Enttäuschung darüber wird durch die neuen Features beseitigt. So soll es neue Spielfiguren, ein verändertes Militär und mehr Entwicklungen geben, als im ersten Teil.

Noch bessere Grafik gibt’s in der neuen Version
Ziel des Spiels ist zunächst sich als Kaiser zu etablieren, dafür braucht man mächtige Verbündete. Mehr als im Vorgänger muss man auf politische Verbindungen achten. Das finale Ziel ist es dann natürlich sein eigenes, also das römische, Imperium zu erweitern und zu schützen. Eben ein Strategie-Spiel. weiterlesen »
Ich habe heute einen Artikel im Guardian gelesen. Von Cliff Harris, der das Ein-Mann-Unternehmen Positech Games stellt.
Harris hat bereits an “The Movies”, “Evil Genius” und den “Sims” mitgearbeitet, mittlerweile betreibt er nur noch seine eigene Firma.
Im Artikel des “Guardian” (Achtung, Englisch!) erzählt Harris, wie er seine Beziehung zur Spielepiraterie geändert hat. Vorher ein fanatischer Gegner der Raubkopier-Szenerie, hat er eines Tages Raubkopierer aus aller Welt dazu aufgefordert, ihm zu schreiben, warum sie eigentlich den Kopierschutz der Spiele umgehen und diese illegal ins Netz stellen.
Die Resonanz war Harris Aussage nach überwältigend. Er hat zwar keine Antworten veröffentlicht, aber behauptet, es wären teilweise seitenlange Plädoyers gewesen. Hauptgründe seien die überteuerten Preise der Spiele und der ehrliche Käufer gängelnde Kopierschutz der Spiele gewesen. Außerdem veröffentlichen viele Publisher ihre Spiele, ohne vorher eine Demo rauszubringen und wollen so zum Vollpreis Programme verkaufen, die eigentlich nur vom Hype leben. Daraufhin hat Harris von seinen Spielen den Kopierschutz entfernt und die Preise seiner ausschließlich online verfügbaren Produkte nochmal gesenkt.
Das finde ich cool - deswegen möchte ich Eure Aufmerksamkeit auf diese Firma lenken. weiterlesen »
Endlich ist es da: Das Evolutions-Spiel von Sim City-Erfinder Will Wright steht seit letzter Woche in den Regalen. Mit dem Creature Editor war es Fans bereits vorab möglich gewesen, ihren Phantasien in Sachen Schöpfung freien Lauf zu lassen. Jetzt gilts: Spornography oder schlaffes Spiel?
Mit Alarmstufe Rot war es an der Zeit, nicht das erfolgreiche Erstlingswerk der Reihe fortzusetzen, sondern mit einem Spiel, (das anfangs noch als AddOn geplant war) bereits wieder ein komplett neues Universum zu schaffen - eine gänzlich neue Geschichte zu erzählen.
Was wäre, wenn Einstein mit einer Zeitmaschine ins Jahr 1924 gereist wäre und Adolf Hitler noch vor dessen Machtergreifung getötet hätte? Das ist der Ausgangspunkt von Alarmstufe Rot. Leider sind durch diese eigentlich noble Tat Krieg und Tod in den folgenden Jahren nicht verhindert worden, denn ohne die Nazis ist nun die Sowjetunion in dieses Machtvakuum gebrochen und hat Europa überrannt. Nun stehen sich also ein in nie dagewesener Größe erstarktes kommunistisches Reich und die ‘Alliierten’ (Engländer und - natürlich - Amerikaner) gegenüber.
Es ist schon eine große Herausforderung, will man die Geschichte einer Serie beleuchten, die gerade durch ihre Eigenarten im Laufe der Computerspiel geschichte entscheidene zur Prägung eines ganzen Genres beigetragen hat. Fangen wir am Anfang an - mit dem ersten Teil der erfolgreichen Serie:
1995 erblickte der von der amerikanischen Firma Westwood (Heute: Electronic Arts) entwickelte erste Teil “Der Tiberiumkonflikt” (eng. “Tiberuim Dawn”) das Licht der virtuellen Welt.
Der Namensgebende Konflikt beruht auf einem merkwürdigen Mineral, das aus dem All auf unsere Erde trifft und mit seinen herausragende Eigenschaft, dem boden sämtliche Mineralien und Nährstoffe zu entziehen, macht es sowohl der Energiegewinnung dienlich, verursacht auch verheerende Schäden an jedwedem organischen Leben verursacht. Wonach das Tiberium seinen Namen hat, ist nicht ganz klar. Die “gute” Fraktion des Spieles, “GDI”, beharrt darauf, dass es nach seinem Fundort, dem italienischen Fluss Tiber benannt sei - Kane, der charismatische Anführer der “bösen” Fraktion “NOD” behauptet allerdings, dem Tiberium selbst den Namen des römischen Kaisers Tiberius Drusus Julius Caesar gegeben zu haben.
Manchmal kommen kleine Produktionen mit guten Ideen groß raus - so auch der kürzlich angekündigte Titel Windchaser. Dieses (ursprünglich als Abschlussprojekt einiger Studenten der Mediadesign Hochschule entwickelte) Erstlingswerk aus dem hause Chimera Entertainment macht bereits jetzt einen vielversprechenden Eindruck.
Worum geht es in Windchaser?
Vor langer Zeit zerstörte ein großer Krieg - Weltenbrand genannt - die Hochkultur der Ensai und all ihre Errungenschaften. Eine unvorstellbar mächtige Waffe zerstörte einen Großteil der zivilisierten, industrialisierten Welt.
Nun hat sich aus der Asche eine neue Gesellschaft aus wenigen Überlebenden gebildet. In Furcht vor ihrer dunklen Vergangenheit beruht diese Gesellschaft auf spirituellen Ritualen, menschlichen Werten und einer umfangreichen Mythologie. Doch religiöse und wirtschaftliche Unstimmigkeiten drohen, die Welt erneut im Chaos von Krieg und zerstörung versinken zu lassen.
In dieser Welt verkörpert ihr Ioan, den Anführer einer unabhängigen Gilde von Abenteurern und Kapitän des mächtigen Luftschiffes Windchaser.
Un dieses Schiff dreht sich dementsprechend auch das ganze Spielgeschehen. Windchaser ist in jeder Hinsicht ein ungewöhnliches Echtzeitstrategiespiel. Statt Basen zu bauen und immer wieder neue Einheiten zu produzieren, trainiert ihr einige, wenige Kämpfer an Bord der Windchaser, lasst sie in verschiedenen Charakterstufen aufsteigen und begebt euch so auf die mystische Reise ins Land Ensai.
Ähnlich wie in Darkstar One könnt ihr euer Schiff im Laufe des Spieles mit diversen Artefakten aufrüsten. Dies ist auch dringend nötig, denn Windchaser ist beileibe kein leichtes Spiel.
wie sehr das komplexe Kampfsystem selbst erfahrene Spieletester verwirren kann, zeigen euch die folgenden beiden Videos:
Ihr seht also, das Kampfsystem ist durchaus fordernd, macht das Spiel aber auch zu einem besonderen Vertreter seines Genres.
Grafisch macht Windchaser nicht allzuviel her, das ist bei einem Kaufpreis von gerade einmal 25,00 € durchaus zu verschmerzen. Der Sound des Spieles zählt daher zum Besten, was man bisher in einem Spiel hören durfte. Professionelle Sprecher, ein orchestraler (wenn auch nicht wirklich von einem Orchester eingespielten) Soundtrack und stimmige Hintergrund-Untermalung heben das Spiel deutlich aus der Masse an Echtzeitstrategie-Titeln hervor.
Für Freunde anspruchsvoller Taktikspiele und epischer Erzählungen ist Windchaser definitiv eine Empfehlung. Man darf gespannt sein, was wir in den nächsten Jahren von den jungen Gamedesignern noch erwarten dürfen.