Was wäre passiert, wenn der Kalte Krieg Ende der 80er Jahre eskaliert wäre, anstatt unblutig, dank dem Fall der Berliner Mauer, im Sande zu verlaufen. „World in Conflict“ zeichnete genau dieses Szenario nach. Im März erscheint nun das erste Add-on zu dem erfolgreichen RTT-Game.
Im fiktiven Szenario von World in Conflict versucht die UDSSR den eigenen Zusammenbruch mit einem verzweifelten Angriff auf Europa zu verhindern und stürzt die Menschheit in den Dritten Weltkrieg. Eine gewagte Strategie.
Nicht nur in Europa, auch auf dem amerikanischen Kontinent schlagen die Truppen der Roten Armee zu und schnell erscheint die Lage aussichtslos für die Streitkräfte der Alliierten. Die Niederlage ist nur noch ein Frage der Zeit, oder doch nicht?
Das nun erscheinende Add-on erzählt diese Geschichte erneut, nur findet diesmal alles aus Sicht der Soviets statt. Die Missionen der neuen Kampagne laufen gewissermaßen parallel zu den Geschehnissen in der Originalversion. Dementsprechend erwarten den Spieler eine Vielzahl neuer Einheiten, Charaktere und taktische Manöver. Auch das Missionsdesign soll eine Klasse für sich sein.
Am Grundlegenden Spielprinzip hat sich aber dennoch nichts wesentliches geändert. Zwar haben die Entwickler nach eigenen Angaben viele Vorschläge der Fangemeinde einfließen lassen, aber an der ohnehin überzeugenden Spielmechanik gab es gar nicht so viel zu optimieren.
Auch Soviet Assault kommt wieder ganz ohne den für das Genre eigentlich typischen Basisaufbau aus und auch der Multiplayermodus wird den hohen Ansprüchen der Community wieder gerecht, auch wenn die neuen Multiplayerkarten nur noch maximal 10 Spieler zulassen.
Wold in Conflict: Soviet Assault erscheint nicht für Xbox 360 und PS3
Entgegen ersten Ankündigungen hat der Ubisoft die Versionen für die Xbox 360 und die PS3 gestoppt. Dies ist der Fusion vom ursprünglichen Herausgeber Vivendi mit Activision geschuldet, nach welcher der Titel zum Publisher Ubisoft ging.
Für den PC erscheint Soviet Assault als Add-on am 12. März 2009 für momentan noch 12,99 Euro.